Herzbalance – Spirituelle Psychotherapie

Herzbalance – Spirituelle Psychotherapie

Die Ausbalancierung der steten Polaritäten des Lebens im Herzen:
Denken – Fühlen, Kopf – Körper, Männlichkeit – Weiblichkeit, Außen – Innen, Freuden – Leiden, Licht – Schatten, Himmel – Erde, Tun – Sein, Geben – Empfangen, Energie – Materie, Sein – Bewusstsein

Werkzeuge der Spirituellen Psychotherapie für den Alltag

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Aus aktuellem Anlass:

HERZ und THYMUSDRÜSE: Schaltstellen der Gesundheit

Dr. Dorothea Fuckert, 2019

Das Herz (mit korrelierender Thymusdrüse) ist das stärkste Organ im Körper

Es ist mindestens so wichtig wie das Gehirn; es ist quasi ein zweites Gehirn mit eigener Intelligenz, besitzt 40.000 Neuriten und so viel mehr Nervenleitungen vom Herz zum Gehirn als umgekehrt. Es reguliert alle Organe des Körpers und besitzt ein Elektromagnetfeld mit 4 m Radius. Damit ist es 5000x stärker als das des Gehirns. Es öffnet die Intuition und speichert die Erinnerung für Vorlieben (z.B. nach Herztransplantationen); es produziert verschiedene Neurotransmitter und das wichtige Hormon Oxytocin, das uns in Sympathie und Verbundenheit mit anderen bringt. Die Sprache hat vielfältige Ausdrücke für die zentrale Bedeutung des Herzens („Hand aufs Herz; von ganzem Herzen, herzlich, ein gebrochenes Herz, dem Herzen folgen, warmherzig, herzhaft“ u.a.m.)

Die Thymusdrüse reguliert den gesamten Energiefluss und gleicht Störungen aus. Sie gilt als Bindeglied zwischen Körper und Seele. Sie wird von der seelisch-geistigen

Haltung genauso beeinflusst wie von körperlichen Erkrankungen oder psychischen Störungen. Sie ist für die Bildung der T-Zellen des Immunsystems (T=Thymus) zuständig. Eine gesunde, aktive Thymusdrüse bedeutet Wohlbefinden, Vitalität und Gesundheit. Sie reflektiert auch den Gesundungswillen. Wenn bei einer Erkrankung die Thymusdrüse kinesiologisch schwach testet, dann ist der Wille zum Gesundwerden nicht stark genug, dann ist auch nicht genug Lebensenergie vorhanden, um einen Heilungsprozess zu ermöglichen. Die Thymusdrüse ist die Zentralstelle zur Regulierung des Meridiansystems: ein hoher Funktionsgrad ermöglicht einen kräftigen Energiefluss im Körper, ein niedriger nur einen schwachen. Sie schrumpft bei zu viel Stress und einer schweren Erkrankung. Nach Eintritt des Todes ist sie nur noch winzig, d.h. die Lebensenergie ist entwichen. Diese ist auch niedrig bei Kettenrauchern, Schädigungen durch Toxine, Umweltgifte, Medikamente oder bei psychischen Belastungen.

Die Thymusdrüse kann sehr einfach durch das ‚Thymusklopfen‘ angeregt werden:

1. Durch Beklopfen des oberen Drittels des Brustbeines mit den Fingerspitzen oder mit leichter Faust (ca. 1 min.lang)

2. Dazu innerlich gedachte Motivationssätze verstärken die positive Wirkung des Thymusklopfens („Ich aktiviere alle meine Energien und Selbstheilungskräfte“; „Ich bin stark und gesund“)

Das Herz besitzt große Heilkraft, steuert alle Körperorgane und die Lebensenergie
(Lebensenergie, auch Qi, Ki, Prana, Orgon genannt, durchfließt alle Organe, Gewebe und Zellen). In alten Weisheitstraditionen ist das Herz der Sitz der Seele, unser Wesenskern, die Quelle der Liebe, Intuition und Kreativität. Wir wissen inzwischen aus wissenschaftlichen Studien, dass die Fokussierung auf das Herz, das Berühren der unteren Brustbein-Mitte mit der Hand, das Hinein-Fühlen, tiefe und ruhige Atmung sowie Empfindungen von Zuneigung, Mitgefühl, Liebe oder Dankbarkeit die Herz-Gehirnkohärenz stärken, damit die Resilienz, also die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit gegenüber Belastungen.

Die einfachste und effektivste Vorsorge für die Gesundheit ist demnach – neben gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung, jedenTag so oft wie möglich in sein Herz zu fühlen und hier zumindest für einige Momente Freude, innere Ruhe, Wohlwollen, Zuneigung, Freude oder Dankbarkeit zu empfinden und diese Gefühle so lange wie möglich zu halten.

 

Es gibt keine Pflicht des Lebens,
er gibt nur eine Pflicht des Glücklichseins.
Dazu allein sind wir auf der Welt,
und mit aller Pflicht und aller Moral und allen Geboten
macht man einander selten glücklich,
weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
Wenn der Mensch gut sein kann,
so kann er es nur, wenn er glücklich ist,
wenn er Harmonie in sich hat, also wenn er liebt.
Dies war die Lehre, die einzige Lehre der Welt;
dies sagte Jesus, dies sagte Buddha, dies sagte Hegel.
Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt
sein eigenes Innerstes, seine Seele,
seine Liebesfähigkeit.
Ist die in Ordnung, so mag man Hirse oder Kuchen essen,
Lumpen oder Juwelen tragen,
dann klingt die Welt mit der Seele zusammen,
ist gut, ist in Ordnung.

Heiterkeit ist weder Tändelei, noch Selbstgefälligkeit,
sie ist höchste Erkenntnis und Liebe, ist Bejahen aller Wirklichkeit,
Wachsein am Rand aller Tiefen und Abgründe.
Sie ist das Geheimnis des Schönen und die eigentliche Substanz jeder Kunst.

Pflicht zum Glück von Hermann Hesse